6. Station: Im Jochert/ Falkenstraße

Kaminbrand, wenn das Feuer im Kamin zur Gefahr wird!

Immer mehr Haushalte heizen ihre Häuser und Wohnungen wieder mit festen Brennstoffen. Dadurch kommt es immer öfter zu sogenannten Schornsteinbränden. 

Ein Schornstein kann eigentlich nicht brennen. Was in einem Schornstein brennt sind überwiegend Rußablagerungen an den Wänden des Kamins. Dabei bildet sich der sogenannte Glanzruß, der, wenn er brennt, eine Temperatur von bis zu 1.400 °C erreichen kann. Dabei besteht für das ganze Gebäude eine erhöhte Brandgefahr. In keinem Fall versuchen, den Kamin mit Wasser zu löschen! Wenn das Wasser auf die heiße Schornsteinwand trifft kann es dabei schlagartig verdampfen. Bereits das Volumen von 1 Liter Wasser ergibt bei einer Temperatur von 100 °C = 1.701 Liter Wasserdampf. Der geringe Querschnitt des Kamins kann den explosionsartig entstehenden Wasserdampf nicht schnell genug abführen somit kann es  zu einem Aufplatzen des Kamins kommen. 

Vorbeugende Maßnahmen zu Verhinderung eines Kaminbrandes !!!!!!

  • Verwenden Sie nur trocken gelagertes Holz mit einer Restfeuchte von weniger als 20 %.
  • Lassen Sie Ihre Heizungsanlage regelmäßig von einem Fachmann warten.
  • Lassen Sie Ihren Kamin regelmäßig (mindestens einmal pro Jahr) vom Kaminkehrer säubern und inspizieren. Es besteht hier eine gesetzliche Kehrpflicht!
  • Montieren Sie Rauchmelder um auch nachts rechtzeitig gewarnt zu werden.
  • Halten Sie einen Feuerlöscher bereit um Entstehungsbrände bekämpfen zu können. NIEMALS DEN KAMINBRAND DAMIT BEKÄMPFEN!
  • Lassen Sie den Feuerlöscher regelmäßig warten und informieren Sie sich über dessen Handhabung. 
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